Optimales Licht

Optimales Licht bringt mehr Energie

Der Zusammenhang zwischen Licht am Arbeitsplatz, Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Mitarbeitenden ist ein oft unterschätzter Faktor. 85 Prozent aller Sinneswahrnehmungen finden ihren Weg über das Auge zum Gehirn. Das Transportmittel das heisst Licht.

Die Wissenschaft belegt, dass der Mensch 25 Prozent seines gesamten Energiehaushaltes benötigt, um folgenden scheinbar einfachen Prozess durch-zuführen: Sehobjekt erkennen, mit dem Auge optisch erfassen, ans Gehirn weiterleiten und zur Auswertung freigeben. Licht dient jedoch nicht nur allein dem Sehprozess. viele Organfehlfunktionen und physische Verhaltensweisen stehen in direktem Zusammenhang mit einem potentiellen Lichtmanko. Über 90 Prozent des Lebens verbringt der grosse Teil arbeitender Menschen im Kunstlicht.
Der Lichtbedarf
Am Institut für Hygiene und Arbeits-psychologie der ETH Zürich haben Wissenschaftlerinnen und Wissen-schaftler sich der physikalischen, physiologischen und psychologischen Wirkung von Beleuchtungssystemen im Innenraum intensiv angenommen. Die wissenschaftlichen Untersuchungen über das Kunstlicht am Arbeitsplatz in Bezug auf Leistungsfähigkeit und Gesundheit sind allerdings nicht neu. Bereits in den 80er- und 90er-Jahren stellte man fest, dass niedrige  Beleuchtungsstärken von +/-500 Lux als Minimalanforderung für die Wahrnehmbarkeit spezieller Arbeitsaufgaben stehen. Werte neuerer Arbeiten sind bedeutend höher. Grundbeleuchtungsstärken um +/-2000 Lux gelten als Helligkeitswert für Kunstlicht. Zu diesen Erkenntnissen gesellte sich als neuer Fakt der altersspezifische Lichtmehrbedarf.
Lichtbedaft steigt mit dem Alter
Nebst der abnehmenden Sehschärfe ist die Abhängigkeit von der Beleuchtungsstärke des Arbeitsplatzes beriets ab dem 30. Lebensjahr beachtlcih. Die Abbildung unten Nr. A zeigt den mit dem Alter progressiv zunehmenden Lichtbedaft. Eine wissensxchaftlich ausreichend  belegte Tatsache ist, dass eine Beleuchtungsniveau-Steigerung eine erhöhte geistige und körperliche Leistuntssteigerung mit sich bringt. Ein Mangel an Licht dagegen kann krank machen. Leistungszuwachs, Ausschuss- und Unfallrückgang könnenmit der Beleuchtungsstärke an Arbeitsstätten in Verbindung gebracht werden. (Zitat: Licht Akademie e.V. DE-79111-Freiburg).
Lichttherapie   
Es ist nicht nur die Lichtintensität der Lichtquellen, die altersspezifisch mehrLux braucht, eine entscheidene Bedeutung kommt dem Lichtspektrum und der UV-A+B-Strahlung zu, die den Organismus des Menschen beeinflusst. Das Hormonsystem, welchesdie Kommunikation der meschlichen Körperzellen entscheidend steuert, reagiert auf das Verhältnis der Regenboden-Farbspektren respektive deren unterschiedlcihes Helligkeitsverhältnis untereinander, so wie es im natrürlichen Sonnenlicht zu finden ist. 1985-1990 wurde in Zusammenarbeit mit der Psychiatrischen universitäts-Klinik Basel (PUK) während dem Nationalforschungsprogramm der Schweiz “Lichttherapie gegen Winterdepressionen” eine Lichttherapieleuchte entwickelt. Zur Anwendung kamen Leutquellen, welche dem Sonnenlichtspektrum, sogenanntem naturnahem Licht (Regenbodenspektrum, UV A+B), sehr nahe kamen.
Vorbild  U-Boot-Besatzungen
In den USA haben Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen physischen und psychischen Gesundheitsstörungen und Kunstlichtquellen in Langzeitstudien an Unterseeboot-Besatzungen nachgewiessen. Um den Mangel an Sonnenlicht möglichst wettzumachen, hatten sie iene Lichtröhre namens “True-Lite” erfunden. Diese neue, naturnahe Lichtquelle kam dem Lichtspektrum des natürlichen Sonnenlichts recht nahe, was sich signigikatn positiv auf den Gesundheitszustand der Besatzungen auswirkte.
Lichtdefizit und Stress symptomatik
Untersucht man Krankheitssymptome, welche mit Lichtintensität- und Naturlichtspektren-Defiziten in Zu-sammenhang gebracht werden, so stellt man fest, dass einige davon mit den typischen Stresssymptomen deckungs-gleich sind oder diese sogar potenzieren können.
• Depression        • Antriebsschwäche
• Müdigkeit          • Konzentration
• Aggressionen     • Kopfschmerzen
(Diagramm Bild A) Naturnahes Licht fördert die Leistungsfähigkeit.

 

Leistungsfähigkeit und Wohl-befinden

Bei künftig zu projektierenden Beleuchtungsangaben in Neu- und Umbauten muss die Gesunderhaltung der Menschen im Vordegrund stehen, die optimale Sehleistung und die farbechte, kontrastreiche Erkennbarkeit  aller Sehobjekteeingeschlossen. Die chance, mit einem zeitgemässen Beleuchtungskonzept positiv auf die geistige und körperliche Leisungs-fähigkeit und das Wohlbefinden alle Mitarbeitenden Einfluss nehmen zu können, sollte Ansporn genug sein. Auf dem Markt findet sich ein Angebot von Leuchtstoffröhren und Leuchtstoffkörper mit der E27-Fassung. Sie heissen:

•  “true – lite”   und   “true.light”
•   “bio – Licht”
•   “Vollspektrum-Leuchten”
Zudem hat die ETH Zürich, auf Grund ihrer neutsen Forschungen, bereits Protorypen im Test, welche demnächst in Produkton gehen dürften.
Solche Lichtquellen weisen gesundheitsfördernde und leistungssteigernde Eigenschaften auf. Sie ermöglichenein gutes Sehen mit tiefenschärfe, Kontrat und Farbechtheit. Diese Lichquellen nähren sich vom Farbprofil und von den UV-A+B-Anteilen her dem natürlichen Sonnenlicht einer milden Vormittagssonne im Frühjahr.

 

 

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